Sonntag, 24. Juni 2024
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Ausstellung „Der Mensch dahinter“

Bernd Loeffler, Leitender Polizeidirektor der Kreispolizeibehörde Borken (v.l.), Dr. Elisabeth Schwenzow, Ordnungsamtsdezernentin des Kreises, Hendrik Schuurmann, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung des Kreises, Ute Isferding, Mitarbeiterin im Veranstaltungsmanagement des kult sowie Landrat Dr. Kai Zwicker freuen sich auf die Ausstellung „Der Mensch dahinter“ im Kreishaus in Borken.
Bernd Loeffler, Leitender Polizeidirektor der Kreispolizeibehörde Borken (v.l.), Dr. Elisabeth Schwenzow, Ordnungsamtsdezernentin des Kreises, Hendrik Schuurmann, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung des Kreises, Ute Isferding, Mitarbeiterin im Veranstaltungsmanagement des kult sowie Landrat Dr. Kai Zwicker freuen sich auf die Ausstellung „Der Mensch dahinter“ im Kreishaus in Borken.

Die Wanderausstellung „Der Mensch dahinter“ der „Initiative für Respekt und Toleranz“ rückt vor dem Hintergrund der bundesweit zunehmenden Übergriffe auf Beschäftigte der Feuerwehr, Polizei, des Rettungsdienstes und anderer in der Öffentlichkeit stehenden Berufsgruppen die Personen „hinter der Uniform“ in den Fokus. Auf diese öffentlichkeitswirksame Weise sollen Bürgerinnen und Bürger für einen respektvollen Umgang, Toleranz und Zivilcourage weiter sensibilisiert werden.

Vom 7. bis 30. Juni 2024 im Kreishaus

Seit Februar 2022 „wandert“ die Ausstellung quer durch Deutschland. Sie zeigt Menschen, die als Einsatzkräfte in unterschiedlichsten Bereichen tätig sind oder in Berufen arbeiten, die oftmals Anfeindungen ausgesetzt sind. „Um Dank und Anerkennung zu zeigen, haben wir uns als Kreis Borken und als Kreispolizeibehörde Borken dazu entschlossen, die Ausstellung im Borkener Kreishaus zu zeigen. Gleichzeitig verurteilen wir Anfeindungen, Gewalt und Respektlosigkeit“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker und ist darin mit Bernd Loeffler, Leitender Polizeidirektor der Kreispolizeibehörde Borken, einig. Vom 7. bis zum 30. Juni 2024 ist „Der Mensch dahinter“ nun im Foyer des Kreishauses in Borken zu sehen.

Vier Porträts aus dem Kreis werden Ausstellung erweitern

In dieser Zeit sind dort 40 große Porträt-Fotos von verschiedenen uniformierten Frauen und Männern aller Altersgruppen aus ganz Deutschland ausgestellt. Direkt neben „ihren“ Bildern geben die Haupt- und Ehrenamtlichen auf Texttafeln Einblicke in ihre Tätigkeiten und ihren Dienstalltag, berichten über besondere Erlebnisse im Einsatz und die Motivation für ihr berufliches oder ehrenamtliches Engagement. „Vier Porträts von Einsatzkräften der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes, der Polizei und des Rettungswesens aus unserem Kreisgebiet sind ebenfalls zu sehen. Diese Fotos gehören dann künftig zur Ausstellung und werden somit auch bundesweit an anderen Orten zu betrachten sein“, erklärt Dr. Elisabeth Schwenzow, Ordnungsamtsdezernentin des Kreises Borken. Stellvertretend für die zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Kräfte repräsentieren Christoph Dölle, Rettungswache Stadtlohn, Karsten Kebbedies, Technisches Hilfswerk Gronau, Simone Schulze-Beikel, Feuerwehr Legden, und Lea Thien, Kreispolizeibehörde Borken, das große Spektrum der Einsatzbereiche im Westmünsterland.

Kein Eintritt, reguläre Öffnungszeiten

Interessierte können sich die Ausstellung „Der Mensch dahinter“ vom 7. Juni ab 15.30 Uhr bis zum 30. Juni 2024 zu den regulären Öffnungszeiten des Kreishauses in Borken, Burloer Straße 93, von montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr ansehen. Der Eintritt ist frei.

Zum Hintergrund: „Der Mensch dahinter“ ist das erste Projekt der „Initiative für Respekt und Toleranz“, die Charlotte Beck, Burkard Knöpker, Dr. Dirk Reinhardt und Andra Wommelsdorf ins Leben riefen. Eine Besonderheit der Initiative ist, dass sie nicht von staatlicher Seite angestoßen wurde, sondern aus der Bürgerschaft entstanden und somit ausschließlich ehrenamtlich tätig ist. Anlass dafür ist die „Krawallnacht“ in Stuttgart im Juni 2020. Damals hatten mehrere hundert Personen in der Innenstadt randaliert, Fenster eingeschlagen, Geschäfte geplündert und Polizei- sowie Rettungskräfte angegriffen.

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