Montag, 24. März 2024
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EOL: Lernen durch erleben

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops "EOL-Erfahrungsorientiertes Lernen" im kult Westmünsterland in Vreden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops „EOL-Erfahrungsorientiertes Lernen“ im kult Westmünsterland in Vreden.

„EOL- ErfahrungsOrientiertes Lernen“ – was sich hinter diesem etwas sperrigen Begriff verbirgt, erfuhren nun an zwei Tagen insgesamt 50 Lehrkräfte sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter der Schulen im Kreis Borken im kult Westmünsterland in Vreden. Das Bildungsbüro des Kreises Borken hatte zu dem Workshop im Rahmen der Kooperation Schulsozialarbeit auf Kreisebene eingeladen. Daniel Stanislaus führte als Referent durch die Veranstaltung. Er ist Trainer für ErfahrungOrientiertes Lernen (EOL) und NLP-Master (DVNLP). Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit arbeitet er als Team-Trainer und Seminarleiter in Profit- und Non-Profit Unternehmen.

Positives und nachhaltiges Ergebnis

In den vergangenen Jahren wurden bereits ähnliche Workshops für Fachkräfte der Schulsozialarbeit und Lehrkräfte angeboten. Lernen über Erleben mit anschließender Reflektion führt bei Kindern und Jugendlichen zu einem positiven und nachhaltigen Ergebnis. In der pädagogischen Arbeit, beispielsweise bei der Entwicklung von Klassenregeln, Aufbau einer Klassengemeinschaft, Lösung von Konflikten, ist alleiniges Sprechen über die Situationen nicht immer nachhaltig wirksam.

Erlebtes ist länger präsent als Gehörtes

ErfahrungsOrientiertes Lernen (EOL) erfolgt mithilfe ausgewählter Materialien, den sogenannten Metalog-Tools. Schüler und Schülerinnen bekommen während der „Herausforderung“ ein Lernerlebnis mit allen Sinnen und werden dadurch offen für neue Möglichkeiten. Sie können neue Perspektiven einnehmen und werden mit Themen wie Konfliktlösung, Teamarbeit und Kommunikation konfrontiert. Sie werden angeleitet, die spielerischen Erfahrungen in den Lernalltag zu übertragen. Die Methode basiert auf der Erkenntnis, dass Erlebtes länger präsent ist als Gehörtes. So erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie eine offene Kommunikation es ermöglicht, schwierige Aufgaben zu lösen. Die erarbeiteten Erkenntnisse der Fortbildung seien laut Daniel Stanislaus auf viele Situationen im Alltag übertragbar.

„Tools“ können im Bildungsbüro ausgeliehen werden

Einsetzbar sind diese sogenannten „Metalog-Tools“ sowohl im präventiven Bereich als auch bei der Bewältigung von Konflikten. Diese „Tools“ können beim Bildungsbüro des Kreises Borken ausgeliehen werden. Voraussetzung ist dafür die Teilnahme an diesem Workshop. Ansprechpartnerinnen zu diesem Thema und für die Ausleihe ist beim Kreis Anne Rolvering, Tel. 02861/681-4145, E-Mail: a.rolvering@kreis-borken.de.

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