Montag, 24. März 2024
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Klimawettbewerb der Schulen

Bürgermeister Berthold Dittmann überreichte gemeinsam mit Birgit Thesing (Stadt Stadtlohn), Sebastian Thies (thies - for work GmbH & Co. KG) und Frank Poppenborg (Sparkasse Westmünsterland) den Preis für den Klimawettbewerb an die Herta-Lebenstein-Realschule.
Bürgermeister Berthold Dittmann überreichte gemeinsam mit Birgit Thesing (Stadt Stadtlohn), Sebastian Thies (thies – for work GmbH & Co. KG) und Frank Poppenborg (Sparkasse Westmünsterland) den Preis für den Klimawettbewerb an die Herta-Lebenstein-Realschule.

Vor dem Hintergrund der erwarteten Gasmangellage wollte die Stadt Stadtlohn gemeinsam mit ihren Schulen im Winter 2022/2023 Energie sparen. Bei einer Auswertung war nämlich aufgefallen, dass die Schulen beinahe die Hälfte der durch die städtischen Einrichtungen verbrauchten Energie benötigen. Um die Schülerinnen und Schüler zu animieren, sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen, initiierte die Stadt Stadtlohn einen Klimawettbewerb an den Grundschulen und den weiterführenden Schulen.

Schüler für das Thema sensibilisieren

Bis Ende April konnten die jeweiligen Schulen ihre Ideen oder bereits umgesetzte Maßnahmen zum Energiesparen einreichen. Dabei sollte nicht nur das tatsächliche Einsparen von Energie im Vordergrund stehen, vielmehr sollten die Schülerinnen und Schüler für das Thema sensibilisiert werden. Anhand eines Bewertungsbogens wurden die Siegerinnen und Sieger ermittelt: Die Herta-Lebenstein-Realschule und die Hordtschule werden mit einem Preis ausgezeichnet, der von der Sparkasse Westmünsterland und der thies – for work GmbH & Co.KG gesponsort wurde. Die Auswertung der Ergebnisse hat außerdem gezeigt, dass über 500.000 kWh Gas und fast 25.000 kWh Strom eingespart werden konnten. Zu diesem Erfolg haben alle Stadtlohner Schulen ihren Beitrag geleistet.

Hordtschule überzeugt mit Ideen zum Wasser sparen, Licht sparen und erneuerbaren Energien

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 der Hordtschule haben in Zusammenarbeit mit ihrer Klassenlehrerin Frau Marpert eine breite Palette an kreativen Ideen entwickelt. Zu den von ihnen geäußerten Wünschen zählt beispielsweise die Installation erneuerbarer Energien wie Solarplatten in der Schule. Des Weiteren haben sie Überlegungen angestellt, wie der Stromverbrauch reduziert werden kann. Dies führte zur Auflistung verschiedener Maßnahmen, darunter die Verwendung von LED-Lampen, das konsequente Abschalten von Lichtquellen sowie die regelmäßige Reinigung der Lampen.

Die Teilnahme am Klimawettbewerb hat auch im schulischen Alltag deutliche Spuren hinterlassen. „Es ist bemerkenswert, dass die Schülerinnen und Schüler seitdem verstärkt darauf achten, das Licht überall auszuschalten“, berichtet Frau Marpert, „Die Auseinandersetzung mit diesem Thema hat auch auf persönlicher Ebene einen erheblichen Eindruck bei ihnen hinterlassen.“

Herta-Lebenstein-Realschule lädt Endgeräte mit Solarmodulen

Die Schülerinnen und Schüler der Herta-Lebenstein-Realschule sind erfinderisch aktiv geworden. So baute der Technikkurs beispielsweise aus Solarinselmodulen mobile und regenerative Ladestationen, mit denen beispielsweise Handys und Tablets geladen werden können.

Außerdem haben sich die Schülerinnen und Schüler ein genaues Bild davon gemacht, welche Geräte wie viel Strom verbrauchen und ab wann diese nicht mehr genutzt werden. Ein Beispiel dafür war der digitale Stundenplan oder das Bestell-Display für das Mittagessen. Beide Geräte waren bisher den ganzen Tag lang eingeschaltet, obwohl sie keiner mehr genutzt hat. Dies hat sich nun geändert. Schulleiter Stefan Wichmann betont dabei: „Uns ist wichtig, einen Dominoeffekt anzustoßen, um die Schülerinnen und Schüler zum Umdenken anzustoßen, auch im Privatleben.“

Nachhaltige Preise für beide Schulen

Durch die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland und der thies – for work GmbH & Co.KG konnten sich die beiden Schulen moderne Moosbilder aussuchen. Neben der Ästhetik haben Moosbilder auch gesundheitliche Vorteile. Sie können das Raumklima verbessern, indem sie Luftfeuchtigkeit regulieren und Schadstoffe binden. Zudem wirken sie schallabsorbierend. Bei der Übergabe des Preises bekräftigte Bürgermeister Dittmann: „Wir freuen uns, dass alle Schulen sich eingebracht haben und ihren Beitrag zum Energiesparen geleistet haben. Die Auswahl der Sieger ist uns nicht leichtgefallen.“

Auch an der Hordtschule freuten sich die Schülerinnen und Schüler über den Preis.
Auch an der Hordtschule freuten sich die Schülerinnen und Schüler über den Preis.

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