Montag, 24. Mai 2024
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Land investiert in Radwege in Ahaus und Vreden

MdL Heike Wermer freut sich, dass von dem Radwegeprogramm der Landesregierung auch Radwege in der Region profitieren.
MdL Heike Wermer freut sich, dass von dem Radwegeprogramm der Landesregierung auch Radwege in der Region profitieren.

Seit der Regierungsübernahme 2017 machen die CDU-geführten Landesregierungen in Nordrhein-Westfalen Tempo beim Ausbau von Fuß-, Geh- und Radwegen. Rund 600 Kilometer neue Radwege sind während der letzten Legislaturperiode des Landtags in den Jahren 2017 bis 2022 gebaut worden. Diesen Hochlauf setzt die CDU in der jetzigen Landesregierung kraftvoll fort.

Programm ist finanziell besser ausgestattet

Das nordrhein-westfälische Radwegeprogramm „Bau und Erhaltung von Radwegen an Landesstraßen“ ist im Landeshaushalt 2023 mit 43 Millionen ausgestattet – 13 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Von dieser Gesamtausstattung werden 27 Millionen Euro für den Neubau und 16 Millionen Euro für den Erhalt bestehender Radwege vorgesehen. Mit dem Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz NRW steht der Rad- und Fußverkehr in unserem Bundesland erstmals auf einer Stufe mit Auto und Bahn. In Zukunft sollen 25 Prozent der Verkehrswege auf das Rad entfallen.

550.000 Euro für die Region

Dazu erklärt die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Heike Wermer: „Mit dem Zukunftsvertrag für Nordrhein-Westfalen hat sich die Landesregierung das Ziel gesetzt, die Mittel für die Radverkehrsinfrastruktur weiter zu erhöhen und Umsteigen attraktiv zu machen. Bis 2027 sind 1.000 Kilometer neue Radwege geplant, in einem möglichst flächendeckenden Netz. Damit wird der wachsenden Bedeutung des Radverkehrs Rechnung getragen. Es entstehen neue und nachhaltige Alternativen zum motorisierten Verkehr. Der Hochlauf kommt in allen Teilen des Landes an. Jetzt fließen die Fördergelder aus dem Radwegeprogramm in Höhe von 550.000 Euro in Ahaus, Gronau und Vreden. Ich freue mich sehr, dass wir mit Hilfe des Förderprogramms einen Beitrag dazu leisten können, dass die Radfahrerinnen und Radfahrer im Westmünsterland immer bessere Bedingungen vorfinden und wir überall neue Reichweiten gewinnen, auch für Pedelecs oder für Roller.“

Hintergrund: Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat im November 2021 den Entwurf für das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz verabschiedet. Das Gesetz ist am 1. Januar 2022 in Kraft getreten. Es misst gleichzeitig der Verkehrssicherheit herausragenden Stellenwert bei. Die einzelnen Mittelansätze im Landeshaushalt 2023 zusammengenommen, werden allein für die Erweiterung der Radwegeinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen 77 Millionen Euro vorgesehen.

Zwischen Ahaus und Vreden wird an der L560 0der Radweg auf einer Länge von 2,77 Kilometern saniert. Die Kosten belaufen sich auf 250.000 Euro. Außerdem ist eine Sanierung des Radwegs entlang der L573 in Ahaus geplant. Hier werden 900 Meter Radweg erneuert, die Kosten liegen bei 100.000 Euro.

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