Freitag, 24. Juni 2024
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Lions spenden an die Tagesgruppe Kompass

Gabriele Blömer, Leiterin der Tagesgruppe Kompass (hinten Mitte mit Scheck) freut sich mit ihren Töchtern über den Spendenscheck, den Sven Kruse (hinten rechts), Präsident des LIONS-Club Hamaland, im Namen aller Mitglieder überreichen konnte.
Gabriele Blömer, Leiterin der Tagesgruppe Kompass (hinten Mitte mit Scheck) freut sich mit ihren Töchtern über den Spendenscheck, den Sven Kruse (hinten rechts), Präsident des LIONS-Club Hamaland, im Namen aller Mitglieder überreichen konnte.

Der Lions-Club Hamaland hat aus den Erlösen seines Adventskalenders 2.500 Euro an die Tagesgruppe Kompass gespendet. Die Tagesgruppe betreut Kinder und Jugendliche mit „besonderem Unterstützungsbedarf“ wochentags betreut. Damit entlastet und unterstützt sie die Schulen und die Familien. In diesem Jahr hat der Lions-Club Hamaland mit seinem Präsidenten Sven Kruse verschiedene Einrichtungen besucht, die Kinder und Jugendliche mit einem besonderen, teilweise sehr individuellen Betreuungsbedarf begleiten und fördern.

Erreichung der individuellen Ziele

Aktuell stand die „Tagesgruppe Kompass“ mit den Standorten Ahaus und Legden auf dem Programm. Gabriele Blömer, die Leiterin der Einrichtung, empfing die Lions am Standort in Legden. Dort präsentierte sie zunächst das Konzept und danach das Gebäude. Ihr Konzept sieht „den jungen Menschen als ein Individuum mit einzigartigen und einmaligen Fähigkeiten und Kompetenzen“. Die Erreichung der individuellen Ziele der Kinder und Jugendlichen ist ein großes Anliegen in der pädagogischen Arbeit. Das versucht man durch das Schaffen von positiven Beziehungen zwischen Kindern, Eltern und Pädagogen zu erreichen.

Wohlbefinden und familiäres Umfeld sind wichtig

Durch eine von Wohlbefinden geprägte Atmosphäre und ein familiäres Umfeld, in denen sich die Kinder und Jugendlichen und deren Eltern angenommen fühlen, wird es sowohl Kindern als auch Eltern ermöglicht, sich zu öffnen und Vertrauen zu entwickeln. Letztlich, so erläutert es Gabriele Blömer, versteht man die Arbeit als Hilfe zur Selbsthilfe für die Kinder und ihre Familien. Die Lions-Mitglieder zeigten sich beeindruckt vom Engagement des gesamten Teams angesichts der vielfältigen Probleme und Herausforderungen. Diese wurden anhand von anonymisierten Fällen exemplarisch geschildert. Besonders beeindruckend waren aber die positiven Beispiele, die zeigten, dass ein echtes Vertrauensverhältnis zwischen den Jugendlichen und den Pädagogen entstehen kann, welches auch nach dem Verlassen der Einrichtung Bestand hat. Am Ende des sehr informativen Abends hatten die Lions den Eindruck, eine wirklich gute und wichtige Einrichtung zu unterstützen.

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