Samstag, 24. Juni 2024
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Neuer Vorstand für den Chorverband

Der neue Vorstand beim Chorverband Westmünsterland (v.l.): Wolfgang Schmitz (2. Vorsitzender), Friedhelm Eberz (Ehrenvorsitzender), Teresa Mache (Gleichstellungsbeauftragte), Stephanie Fischer (Geschäftsführerin), Rita Wesseling (Beisitzerin), Reinhard Menke (1. Vorsitzender), Werner Wesseling (Beisitzer), Annette Menke (Pressesprecherin), Albert Wissing (Schatzmeister). Foto: Chorverband
Der neue Vorstand beim Chorverband Westmünsterland (v.l.): Wolfgang Schmitz (2. Vorsitzender), Friedhelm Eberz (Ehrenvorsitzender), Teresa Mache (Gleichstellungsbeauftragte), Stephanie Fischer (Geschäftsführerin), Rita Wesseling (Beisitzerin), Reinhard Menke (1. Vorsitzender), Werner Wesseling (Beisitzer), Annette Menke (Pressesprecherin), Albert Wissing (Schatzmeister). Foto: Chorverband

„Singen ist im Chor am schönsten!“ mit diesem Credo begrüßten die Sänger des Männerchor Dülmen e.V. die Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Chöre aus dem Chorverband Westmünsterland. Unter der Leitung von Michael Hartel schickte der Chor die Versammlung mit dem schwungvollen „Walzergefühl“ von Andre Rieu in eine richtungsweisende Tagung, die in diesem Jahr im Kolpinghaus in Dülmen abgehalten wurde.

Unverzichtbarer Beitrag zum kulturellen Leben

Der Vorsitzende des Chorverbandes, Reinhard Menke aus Vreden, begrüßte die Anwesenden und erinnerte mit bewegenden Worten an den verstorbenen Ehrenvorsitzenden des Verbandes Willi Huvers aus Borken. Angelika Selhorst, die stellvertretende Landrätin des Kreises Coesfeld, dankte in ihrem Grußwort den engagierten Ehrenamtlichen in den Chören der Region, die einen unverzichtbaren Beitrag zum kulturellen Leben leisten. Bürgermeister Carsten Hövekamp motivierte die Sängerinnen und Sänger zusätzlich, indem er die gelungene Fusion von drei Traditionschören zum neuen Männerchor Dülmen in den Fokus stellte. Wie in allen Lebensbelangen sei gerade in der Kultur die Suche nach kreativen Wegen Garant für eine erfolgreiche Zukunft.

Nur ein kurzer Blick zurück

Überhaupt warf dieser Chorverbandstag nur kurz, in den Jahresberichten, einen Blick zurück. Das Hauptaugenmerk war deutlich auf die Zukunft ausgerichtet, was sich auch in der personellen Besetzung des Vorstandes widerspiegelt.

Friedhelm Eberz zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Nach der Verabschiedung der verdienstvollen langjährigen Beisitzer im Verbandsvorstand, Hans-Bernd Beumling aus Heiden und Hans Günter Bach aus Raesfeld, wurde auch der bisherige zweite Vorsitzende, Friedhelm Eberz aus Borken, in den wohlverdienten „Vereins-Ruhestand“ entlassen. Die Versammlung ernannte Friedhelm Eberz ob seiner langjährigen Tätigkeit als Kreisschatzmeister, 1. Vorsitzender und 2. Vorsitzender zum Ehrenvorsitzenden. Alle Ruheständler werden in ihren Chören natürlich weiter als begeisterte Sänger aktiv sein.

Vorstandswahlen belegen Willen zur Neuausrichtung und Verjüngung

Die anschließenden Neuwahlen zum Vorstand belegten eindrücklich den Willen zur Neuausrichtung und Verjüngung. Reinhard Menke, der unermüdliche Mahner und Antreiber, wurde in seinem Amt als 1. Vorsitzender wiedergewählt. Wolfgang Schmitz aus Dülmen wird künftig als 2. Vorsitzender tätig sein. Geschäftsführerin Stephanie Fischer aus Borken und Schatzmeister Albert Wissing aus Vreden wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Position der Gleichstellungsbeauftragten übernimmt Teresa Mache aus Borken. Rita und Werner Wesseling aus Raesfeld werden künftig als Beisitzer dem Vorstand angehören. Schließlich wurde noch die Position des/der Pressesprechers/in in der Satzung verankert und Annette Menke aus Vreden mit der Aufgabe betraut. Zur Kassenprüfung wurden Werner Wesseling und Hans Niestegge aus Stadtlohn bestellt.

Tradition des Chorgesanges weiter stützen

Diese Zusammensetzung des Verbandsvorstandes belegt den Willen, die Tradition des Chorgesanges weiter zu stützen. Dabei möchte man aber nicht in der Vergangenheit stecken bleiben. Mit so erfolgreichen Formaten, wie der Bildungsinitiative und dem Chorfestival, werden Wege in die Zukunft aufgezeigt, die von den jüngeren neuen Aktiven fortgeführt werden sollen. Sie wollen und werden dafür sorgen, dass dieses wertvolle Kulturgut in seiner ganzen Bandbreite erhalten bleibt.

Chorgesang soll Spaß machen

In seiner Abschlussrede wies Reinhard Menke noch einmal eindrücklich auf die Verantwortung aller Beteiligten hin: Sänger müssen sich engagieren, Vorstände müssen sich um ihre Sängerinnen und Sänger kümmern, müssen Ansprechpartner und Diskussionspartner sein, wenn es um Wünsche und Ideen geht und Chorleiter sollten einen kritischen Blick auf das Repertoire ihrer Ensembles werfen und fragen, ob das noch zeitgemäß ist. Chorgesang soll Spaß machen – den Sänger und dem Publikum!

www.chorverband-westmuensterland.de

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