Dienstag, 24. Februar 2024
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Polizei fasst mutmaßliche Einbrecher

Die Polizei hat unter Mitwirkung der Kreispolizeibehörde Borken vier mutmaßliche Einbrecher festnehmen können, denen auch mindestens zehn Taten im Kreis Borken zugeordnet werden.
Die Polizei hat unter Mitwirkung der Kreispolizeibehörde Borken vier mutmaßliche Einbrecher festnehmen können, denen auch mindestens zehn Taten im Kreis Borken zugeordnet werden.

Vier mutmaßliche Mitglieder einer Bande, die sich auf Wohnungseinbrüche spezialisiert haben sollen, hat die Polizei jetzt festnehmen können. Die Männer stehen im Verdacht, zahlreiche solcher Taten begangen zu haben.

39 Taten insgesamt, zehn im Kreis Borken

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen werden der Gruppe insgesamt 39 konkrete Taten vorgeworfen, darunter zehn im Kreis Borken. Dabei handelt es sich in zahlreichen Fällen um Tageswohnungseinbrüche. Fünf der betreffenden Tatorte liegen in der Gemeinde Reken, zwei in Velen und drei weitere in Gescher, Borken und Heek. Darüber hinaus ordnet die Polizei den Tatverdächtigen gleichgelagerte Delikte an verschiedenen Orten im Münsterland, Rheinland und im Ruhrgebiet zu. Die Kreispolizeibehörde in Borken war den vier überregional agierenden Beschuldigten in einer eigens gebildeten Ermittlungskommission immer näher auf die Spur gekommen. Schließlich gelang es am Montag, 5. Februar 2024, die Männer festzunehmen.

Bande war in ganz NRW unterwegs

Unmittelbar zuvor war es durch die Bande zu Einbrüchen im Gebiet der Kreispolizeibehörde Mettmann und des Polizeipräsidiums Wuppertal gekommen. Unter Einbeziehung von Spezialkräften konnte die Polizei drei der Männer in Gelsenkirchen ergreifen, wo sie unmittelbar nach den genannten Taten noch in einem Fahrzeug unterwegs waren. Ein weiteres mutmaßliches Bandenmitglied nahmen die Beamten in Bochum fest.

Amtsgericht Münster ordnet Untersuchungshaft an

Gegen alle vier Beschuldigten erließ das Amtsgericht Münster auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an. Die Beschuldigten haben sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. Zudem fanden in Bochum und Gelsenkirchen Durchsuchungen in den Wohnungen der 38 bis 53 Jahre alten Beschuldigten statt, ebenso an einer mutmaßlich als Beutelager genutzten Örtlichkeit. Die Polizeikräfte stellten in diesem Zusammenhang mehrere Gegenstände als Beweismittel sicher. Die Ermittlungen dauern an.

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