Samstag, 24. April 2024
Aus den OrtenPräsenz wird erhöht

Präsenz wird erhöht

Die Kreispolizeibehörde Borken ist auf den Jahreswechsel vorbereitet.
Die Kreispolizeibehörde Borken ist auf den Jahreswechsel vorbereitet.

Die Polizei im Kreis Borken wird am Silvesterabend und in der Neujahrsnacht verstärkt präsent sein und für Sicherheit sorgen. Polizeidirektor Thomas Funke, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz, erklärt: „Dabei geht es um die allgemeine Sicherheits- und Verkehrslage. Um die friedlich feiernden Menschen zu schützen, werden die Einsatzkräfte konsequent gegen Randalierer und anderer Straftäter vorgehen.“ Der letztjährige Jahreswechsel verlief im Kreis Borken erfreulicherweise ohne herausragende Vorfälle. Die Bilanz war unauffällig.

Ausgelassen feiern, aber…

Da es kein grundsätzliches „Böllerverbot“ gibt, appelliert die Polizei an diejenigen, die darauf nicht verzichten können, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Silvesterfeuerwerk. Zudem weisen die Sicherheitskräfte an dieser Stelle daraufhin, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkshäusern ohnehin verboten ist und der Erwerb von illegalen „Polenböllern“ eine Straftat darstellt.

Alkohol im Straßenverkehr ist gefährlich

„Jeder, der an den Feiertagen mit seinem Fahrzeug unterwegs ist, sollte auf Alkohol verzichten oder auf Bus, Bahn und Taxi umsteigen“, rät Frank Schulz, Leiter der Direktion Verkehr. Die Polizei im Kreis Borken wird rund um den Jahreswechsel schwerpunktmäßig Alkohol- und Drogenkontrollen durchführen. „Wer sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen führt, verhält sich unverantwortlich, rücksichtslos und gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer“, so Frank Schulz weiter. Was viele nicht wissen: Wer in einen Unfall verwickelt wird oder unsicher fährt, kann schon ab 0,3 Promille Blutalkoholkonzentration oder bei Drogeneinfluss seinen Führerschein verlieren.

Alkohol im Straßenverkehr ist gefährlich

Auch Fahrradfahrer riskieren ihren Führerschein, wenn sie unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss fahren. Für einige startete das Jahr 2023 unerfreulich: Bei den Kontrollen zum Jahreswechsel 2022/2023 wurden 218 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer überprüft. Ein Radfahrer sowie drei Autofahrer standen unter dem Einfluss berauschender Mittel. Bei zwei Verkehrsunfällen waren Alkohol bzw. Drogen im Spiel und eine Person wurde bei einem solchen Verkehrsunfall verletzt. Frank Schulz: „Lassen Sie es nicht so weit kommen!“

Silke Sandkötter
Silke Sandkötter
Silke Sandkötter, Team Lead Redaktion, gebürtige Münsterländerin, liebt die spannenden Geschichten der Region und lebt die Wochenpost seit vielen Jahren. Stets neugierig und auf der Suche nach neuen Themen aus der Region.
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