Mittwoch, 24. April 2024
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Vredener Delegation in Elsterwerda

Elsterwerdas Bürgermeisterin Anja Heinrich mit Vredens Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Ratsherr Denis Gescher beim zweiten Bürgerempfang in Elsterwerda.
Elsterwerdas Bürgermeisterin Anja Heinrich mit Vredens Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Ratsherr Denis Gescher beim zweiten Bürgerempfang in Elsterwerda.

Zum zweiten Mal lud die Stadt Elsterwerda zu einem Bürgerempfang. So wurde die Mehrzweckhalle des Elsterschlosses zum schönsten Festsaal. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine, Schulen und Institutionen, Vertreter aus der Landesregierung und den Landesparlamenten waren gekommen. Auch Mitglieder des Stadtparlamentes, Vertreter der Landkreisverwaltung, benachbarte Bürgermeister und Amtsdirektoren, Vertreter aus der Medienwelt und den Partnerstädten nahmen die Einladung gern an.

Vredener Delegation reiste nach Brandenburg

So machte sich auch eine kleine Delegation aus Vreden auf nach Brandenburg, um an diesem Abend teilzunehmen. Traditionell wurden Gäste durch Bürgermeisterin Anja Heinrich und das Team junger Nachwuchsmoderatoren der Friedrich Starke Grundschule Elsterwerda begrüßt.

„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen …“ Mit Rilkes bekanntem Eingangsvers und dem Vergleich wachsender Bäume begann Bürgermeisterin Anja Heinrich ihr Grußwort: „Auch wir Bürger, Gäste, Unternehmen und Institutionen unserer Stadt wachsen an vielfältigen Erfahrungen und Begegnungen, die uns zuteilwerden – seien sie schön oder schwierig. Ich bin froh und dankbar, dass heute so viele Zeugen ganz verschiedener „Lebensringe“ unserer Stadt, zu Gast sind.“

Kulturelle Entwicklung ist positiv

In ihren Ausführungen schilderte sie die Entwicklung der Stadt aus einem einstigen angrenzenden Militärgebiet zu einem der schönsten Naturparke als eine Ökonomie des Friedens und kritisierte deutlich die heutige gängige Kriegsrhetorik. Sie schilderte die heute prägendsten Wirtschaftszweige der Stadt und ihrer Gewerbegebiete. Gleichzeitig mahnte sie, die Sorgen der Unternehmen, die sich aus der gegenwärtigen politischen Beschlusslage ergeben, ernst zu nehmen, um die Wirtschaft nicht zu schwächen und somit die Existenz der Bevölkerung nicht zu gefährden. Auch die kulturelle Entwicklung der Stadt ist positiv, imageprägend und trägt zu mehr Lebensqualität und Standortmaßstäben bei.

Zeitkritisch mahnte Bürgermeisterin Anja Heinrich: „An erster Stelle steht nicht das Gewinnen, sondern das Leben der Menschen und der Frieden in Europa!“, was mit Applaus deutlich aus dem Publikum honoriert wurde.

Würdigung des ehrenamtlichen Engagements

Sie bedankte sich bei allen, die sich für Notleidende, für die Belange der Stadt, sich für ihren Nächsten einsetzen und würdigte das ehrenamtliche Engagement in der Bevölkerung. „Aus der Welt der internationalen Politik sind wir schlechte Nachrichten so sehr gewohnt, dass wir die guten vor Ort manchmal gar nicht mehr wahrnehmen“, begann Bürgermeisterin Anja Heinrich die Ausführungen zu den gegenwärtigen städtischen Projekten, Investitionen und den Vorhaben der Stadt.

Grußworte der Bürgermeister der Partnerstädte

Eine besondere Würdigung erfuhren die Partnerstädte Vreden, Naklo nad Notecia (Polen) sowie Hostka (Tschechien), deren Bürgermeister und Delegationen von Elsterwerdas Bürgermeisterin Anja Heinrich in ihren jeweiligen Landessprachen begrüßt wurden. Es folgen Grußworte der Bürgermeister Vredens, Dr. Tom Tenostendarp, und Naklo, Sławomir Napierała. Erstmals als Partnerstadt sprach auch Hostkas Bürgermeister Milan Konfrst zu den Gästen und überbrachte Grußworte aus seiner Heimatstadt.

Als Dank für die Einladung überreichte Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp ein großes Insektenhaus, das künftig den Stadtpark in Elsterwerda schmücken wird. Dies wurde vom Verein mit Hand und Herz hergestellt. Im Anschluss durfte er sich in das Goldene Buch der Stadt Elsterwerda eintragen.

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