Montag, 24. Mai 2024
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Winterdienst ist gut gerüstet

Ralf Jürgens, Leiter des Interkommunalen Bauhofes des Kreises Borken und der Stadt Gescher, sieht sich und sein 26-köpfiges Team gut aufgestellt für den Winterdienst in der kalten Jahreszeit.
Ralf Jürgens, Leiter des Interkommunalen Bauhofes des Kreises Borken und der Stadt Gescher, sieht sich und sein 26-köpfiges Team gut aufgestellt für den Winterdienst in der kalten Jahreszeit.

Der erste Schnee ist derzeit noch nicht in Sicht, doch der „Winterdienst“ des Kreises Borken zeigt sich bereits gerüstet. Ralf Jürgens, Leiter des Interkommunalen Bauhofes des Kreises Borken und der Stadt Gescher, sieht sich und sein 26-köpfiges Team gut aufgestellt für einen möglichen Wintereinbruch.

1.200 Tonnen Trockensalz und 37.000 Liter Feuchtsalz

Schon deswegen, weil die vergangene kalte Jahreszeit vergleichsweise mild verlief: „Nur“ 600 Tonnen Salz wurden seinerzeit gestreut. Daher lagert noch viel Altbestand am Interkommunalen Bauhof des Kreises Borken in Gescher und in zwei Hallen in Borken-Gemen. Dieser dient direkt als Vorrat für diesen Winter. Insgesamt 1.200 Tonnen Trockensalz und 37.000 Liter des selbst produzierten Feuchtsalzes stehen dem Team zur Verfügung.

Bereitschaft startet um drei Uhr nachts

So läuft der Winterdienst dann ab: Basierend auf verschiedenen Wetterberichten wird recht kurzfristig, rund 24 Stunden vorher, festgelegt, ob für die Nacht eine Bereitschaft eingerichtet wird . Auch prüft man die Notwendigkeit eines Schichtplans. Die Bereitschaft beginnt dann nachts um drei Uhr. Um diese Zeit entscheidet der verantwortliche Mitarbeiter des Bereitschaftsdienstes, ob in dieser Nacht der Winterdienst auf die Straßen geschickt werden muss. Ist dies der Fall, benachrichtigt er umgehend alle Mitarbeiter, die Dienst haben.

Acht Großfahrzeuge sind unterwegs

Halb vier in der Früh geht es dann am Bauhof los. Dort müssen die Fahrzeuge befüllt und die Routen abgesprochen werden. Acht Großfahrzeuge sowie zwei für die Radwege und eins für die Außenbereiche der kreiseigenen Gebäude machen sich auf den Weg. Die großen LKW werden mit zwei bis vier Tonnen beladen, die kleineren mit rund 500 Kilo Salz. Wenn alles „normal“ läuft, dann sind bis sieben Uhr alle Straßen und Radwege im Zuständigkeitsbereich sowie die Flächen an den kreiseigenen Gebäuden gestreut. Länger dauert es, wenn es mal über einen größeren Zeitraum schneit. Auf insgesamt 460 Kilometern Kreisstraßen, 100 Kilometern Radwegen, dazu Flächen an eigenen Gebäuden sorgt dann das elfköpfige Team des Winterdienstes für freie Straßen.

Autos rechtzeitig winterfit machen

Trotz gestreuter bzw. geräumter Kreisstraßen richtet Ralf Jürgens immer wieder folgenden Appell an die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer: „Bitte machen Sie frühzeitig Ihr Auto wintertauglich und fahren Sie immer den Gegebenheiten entsprechend vorsichtig!“

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